Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

mit Mail vom 01.10.2020 wurden die Schulen über Maßnahmen informiert, die zu ergreifen sind, wenn Personen im schulischen Umfeld also Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sowie pädagogische und sonstige MitarbeiterInnen bei privaten Reisen CoVid-19-Risikogebiete besuchen und danach nach Deutschland zurückkehren.

Im Folgenden zitiere ich aus der Mail und fasse die Informationen zusammen.

Hier Auszüge aus dem Schreiben des MSB:

„Bei der Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland (Reiserückkehr) gelten besondere Regelungen, aus denen sich wichtige Verpflichtungen – auch für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder alle anderen an Schulen tätigen Personen – ergeben.

 

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die aktuelle Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinrVO) des Landes Nordrhein-Westfalen zu beachten. Derzeit gilt diese in der Fassung vom 19.09.2020.

Wichtigste Verpflichtungen nach der CoronaEinrVO sind die Quarantänepflicht sowie die Meldepflichten beim zuständigen Gesundheitsamt.

Verstöße gegen diese Pflichten können als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können.

Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

1.) Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.

2.) Testung unverzüglich nach der Einreise, wenn möglich direkt am Flughafen.

Bis zum Erhalt des Ergebnisses eines in Deutschland durchgeführten Tests besteht die Verpflichtung, sich unverzüglich in (häusliche) Quarantäne zu begeben. Wenn der Test negativ ist und sich keine Symptome auf COVID-19 zeigen, beendet dies momentan die Quarantänepflicht.

Weiterführende Informationen sind auf der Sonderseite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW abrufbar unter: https://www.mags.nrw/coronavirus.

Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Bei Missachtung der Quarantäneregeln durch Schülerinnen und Schüler spricht der Schulleiter aufgrund des Hausrechts ein Betretungsverbot für das Schulgelände aus.

Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Nach § 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falles eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen.

Begründete Zweifel, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, können durch die Schule auf dem Wege der Amtshilfe durch Erkundungen beim Gesundheitsamt geklärt werden. Außerdem darf die Schule von den Eltern Nachweise über die Reise ins Risikogebiet einfordern.

Die jeweiligen Ausbildungsordnungen legen die Nachholung quarantänebedingter nicht erbrachter Leistungsnachweise (z.B. Klassenarbeiten, Klausuren) fest.

Ich bitte Sie und Ihre Familien dringend um Einhaltung der Maßnahmen, die im Rahmen einer Rückkehr aus Risikogebieten ministeriell festgelegt wurden. Dies dient dem Schutz aller in der Schule agierenden Personen.

 

Für die Gesamtschule Hennef-West: Alfred Scholemann (Schulleiter)