Mund-Nase-Schutz im Unterricht von Lehrerinnen und Lehrern,

die als Risikopatient*innen gelten

Liebe Eltern,

Sie haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Schulstart als gelungen bezeichnet werden kann, indem Sie Ihre Kinder auf die veränderte Unterrichts- und Schulsituation eingestellt und uns bei der Umsetzung der notwendigen Regelungen unterstützt haben.

Dass wir den gesamten Unterricht als Präsenzunterricht anbieten konnten, liegt vor allem daran, dass sehr viele unserer Kolleginnen und Kollegen, die als Risikopatient*innen gelten und damit das Recht haben, von der Erteilung des Präsenzunterrichts befreit zu werden, keinen Gebrauch davon gemacht haben. Dies wiederum haben alle ausschließlich unter der Voraussetzung getan, dass die Maskenpflicht im Unterricht besteht.

Die Pflicht während des Unterrichts einen Mund-Nasen-Schutz tragen zu müssen, soll nach Willen des MSB in Düsseldorf ab dem 01.09.2020 abgeschafft werden, was uns vor ein Problem stellt.

Nachvollziehbarer Weise möchten sich die oben genannten Lehrerinnen und Lehrer gesundheitlich weiterhin bestmöglich geschützt fühlen. Dies geht nach derzeitigem Forschungs- und unserem Kenntnisstand am besten durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in einem geschlossenen Raum.

Damit wir also auch weiterhin sämtlichen Unterricht in Präsenzform anbieten können, möchten wir darauf hinweisen, dass in den Unterrichtsstunden entsprechender Lehrkräfte auch weiterhin eine Maske getragen werden soll. Die Gründe haben wir Ihnen oben dargelegt.

Die davon betroffenen Kolleginnen und Kollegen sind der Schulleitung bekannt. Diese werden unsere Bitte auf Tragen des MNS im eigenen Unterricht persönlich an ihre Kinder weitergeben.

Bitte unterstützen Sie uns gemeinsam mit Ihrem Kind darin, den Unterrichtsalltag vollständig als Präsenzlernen anbieten zu können und kommen Sie bitte unserem Ansinnen nach.

Vielen Dank für ihr Verständnis.

Alfred Scholemann (Schulleiter)