Gesamtschule Hennef-West öffnet im Sommer

177 Anmeldungen - Am Start mit sechs Zügen

dmg Ab heute ist es amtlich: 177 Anmeldungen für die Gesamtschule Hennef-West liegen vor, 157 davon aus Hennef selber, 20 weitere aus dem Umland. Damit steht der tatsächlichen Gründung als sechszügige Gesamtschule nichts mehr im Wege. Damit ist aber auch das endgültige Auslaufen der Hauptund der Realschule besiegelt. „Wir haben den größten Schritt in die Zukunft der Hennefer Schullandschaft der letzten sechszehn Jahre getan“, so Bürgermeister Klaus Pipke. „Damals haben wir die erste Gesamtschule gegründet. Mit der zweiten Gesamtschule stellen wir Hennef jetzt neu auf und sichern die Vielfalt der Bildungsabschlüsse ebenso wie das sehr hohe Schulniveau in unserer Stadt.“

Zugleich sicherte Pipke den jetzigen Haupt- und Realschülern zu: „Beide Schulen werden zwar Jahr für Jahr kleiner, aber sie werden bis zum letzten Tag ihr sehr hohes pädagogisches und didaktisches Level halten und ihren Schülerinnen und Schülern einen optimalen Start ins Leben geben. Die neue Gesamtschule Hennef-West wird ebenfalls vom ersten Tag an ein erstklassiges Niveau bieten - zumal sie in den gut ausgestatteten Räumen der Hauptschule in der Wehrstraße die besten Startbedingungen findet.“

Pipke dankte nach Abschluss des Aufnahmeverfahrens insbesondere den von der Bezirksregierung mit dem Aufnahmeverfahren beauftragten Schulleitern Ralph Kuhn, Leiter der Gesamtschule Rodenkirchen, und Alfred Scholemann, Leiter der Kopernikus-Realschule Hennef, sowie Marita Lindlar und Hannelore Seidel aus dem Sekretariat der Hauptschule, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Schulverwaltungsamtes bei der Stadt: „Eine hervorragende Zusammengearbeitet und eine engagierte Leistung jedes Einzelnen! Herzlichen Dank!“

Die bestehende Gesamtschule Meiersheide wird auch in der kommenden 5. Jahrgangsstufe von 175 Kindern besucht. Damit stehen für alle Hennefer Eltern, die ihr Kind an einer der beiden Hennefer Gesamtschulen angemeldet haben, insgesamt ausreichend Plätze zur Verfügung.

Hintergrund: Warum eine zweite Gesamtschule

„Hauptgrund für die zweite Gesamtschule“, so Bürgermeister Klaus Pipke, „war das im Gegensatz zu früher geänderte Wahlverhalten der Eltern, was sich auch immer an den beständig hohen Anmeldezahlen an der bestehenden Gesamtschule Meiersheide gezeigt hat. Unserer Einschätzung nach, und die wird auch vom Schulgutachter Dr. Detlef Garbe geteilt, wollen Eltern für ihre Kinder die Option Abitur offen halten. Damit verschiebt sich das Gewicht hin zu Schulen mit Sekundarstufe II. Die Gesamtschule musste Jahr für Jahr mehr als 180 Schülerinnen und Schüler für die Eingangsklasse ablehnen.“

Verbunden damit seien sinkende Schülerzahlen an der Haupt- und der Realschule. Für das Schuljahr 2012/13 wurden an der Hauptschule lediglich 38 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Die Prognose der Schulentwicklungsplanung geht daher davon aus, dass die Schule künftig nur noch einzügig wäre und bis 2022 nur noch 203 Schülerinnen und Schüler hätte, was einer Gefährdung des Bestandes gleich gekommen wäre. Immerhin hatte die Schule 2007 noch 701 und aktuell 472 Schülerinnen und Schüler. Auch die Schülerzahlen der Realschule sinken seit Jahren: 2007 waren es noch 801 Schülerinnen und Schülern, 2013 noch 770. 2022 wären es laut Schulgutachten nur noch 616 gewesen.

Das Hennefer Gymnasium wiederum kann die Nachfrage nicht dauerhaft über eine Fünfzügigkeit hinaus befriedigen, da die Schule baulich im Grunde nicht auf sechs Klassen in einer Jahrgangsstufe ausgelegt ist, aber dennoch heute schon in manchen Jahrgängen sechszügig arbeitet, zurzeit in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 10.

Fazit: Die Anmeldezahlen der letzten Jahre haben insgesamt gezeigt, dass immer mehr Eltern für ihr Kind einen Platz an der Hennefer Gesamtschule oder am Hennefer Gymnasium wünschten. Die Anmeldezahlen an der Realschule unterstreichen das: Für das Schuljahr 2012/13 waren dort 133 Schülerinnen und Schüler für die 5. Klasse angemeldet worden, 80 davon waren zuvor bei der Gesamtschule abgelehnt worden.

Chronik der Ereignisse

Der jetzigen Gründung gingen mehrere wichtige Ereignisse voraus:

  • 28. August 2012: Erste Informationsveranstaltung für die Eltern der Schulkinder der Jahrgangsstufen 3 und 4 über die geplante neue Gesamtschule
  • 28. August bis 14. September 2012: Schriftliche Abstimmung unter Eltern der Schulkinder der Jahrgangsstufen 3 und 4. Die Frage: „Vorausgesetzt es kommt zur Gründung einer zweiten Gesamtschule in Hennef, würden Sie in diesem Fall Ihr Kind an einer der beiden Gesamtschulen anmelden?“ Die ganz große Mehrheit der Eltern bejaht die Frage.
  • 27. September 2012 Der Schulausschuss des Hennefer Stadtrates beschließt die Errichtung der Gesamtschule Hennef-West und am
  • 01.10.2012: folgt auch der Stadtrat diesem Beschluss - in beiden Gremien einstimmig!
  • Anfang Dezember 2012: Die Bezirksregierung Köln erteilt der Gesamtschule Hennef-West die vorläufige Genehmigung. Rechtliche Voraussetzung für die endgültige Genehmigung ist, dass mindestens 100 Kinder für die neue Schule angemeldet werden.
  • Februar 2013: Anmeldephase für beide Gesamtschulen, es kommen 177 Anmeldungen für die neue Gesamtschule zusammen. Auf die bestehende Gesamtschule Meiersheide kommen 175 Anmeldungen.

Standort

Die Jahrgangsstufe 5 der Gesamtschule Hennef-West wird in den Gebäuden der bisherigen Hauptschule eingerichtet. In den nächsten Jahren werden dort auch die Klassen 6 und 7 angesiedelt. Die weiteren Jahrgangsstufen werden später am Standort der heutigen Realschule eingerichtet.

 

Artikel vom 01.03.2013

Stadtecho Hennef

Hennef-West

177 Anmeldungen für die neue Gesamtschule

Die Schullandschaft in Hennef wird sich grundlegend verändern: 177 Anmeldungen gibt es für die neue Gesamtschule Hennef-West – das bedeutet das Aus für Haupt- und Realschule. Die Gesamtschule startet in der Hauptschule an der Wehrstraße.

Hennef. Sechszügig geht die neue Gesamtschule Hennef-West an den Start. 177 Anmeldungen liegen vor, davon 157 aus der Stadt selbst. Das bedeutet aber auch, dass die Haupt- und Realschule endgültig auslaufen werden.

Bürgermeister Klaus Pipke nannte das den "größten Schritt in die Zukunft der Hennefer Schullandschaft der letzten sechzehn Jahre". Gleichzeitig sicherte er den jetzigen Haupt- und Realschülern zu, dass das hohe pädagogische Niveau bis zum letzten Tag erhalten bleibe.

Die Fünftklässler der neuen Gesamtschule hätten ebenfalls vom ersten Tag an beste Bedingungen - in den gut ausgestatteten Räumen der Hauptschule an der Wehrstraße nämlich. Die Gesamtschule Meiersheide wird in der kommenden fünften Jahrgangsstufe von 175 Schülern besucht. Damit konnten alle Hennefer Eltern ihr Kind an einer der beiden Einrichtungen anmelden. (rvg)

 

Artikel vom 25.02.2013

Rhein-Sieg-Anzeiger: 177 Anmeldungen für die neue Gesamtschule

Zweite Gesamtschule

Hennefs Schullandschaft ist im Wandel

Von Dominik Pieper

HENNEF. Mit der Entscheidung für eine zweite Gesamtschule befindet sich die Hennefer Schullandschaft im Wandel. Hier die Änderungen und nächsten Schritte im Überblick:

Die zweite Gesamtschule für Hennef kommt - und zwar gleich sechszügig. Am Freitag teilte die Stadt mit, dass 177 Schüler für die Gesamtschule Hennef-West angemeldet worden seien. Ähnlich viele Kinder besuchen ab Sommer die fünfte Klasse der bestehenden Gesamtschule Meiersheide. Bürgermeister Klaus Pipke sprach mit Blick auf die Schullandschaft "vom größten Schritt der letzten 16 Jahre". Damals sei die Gesamtschule Meiersheide gegründet worden. "Mit der zweiten Gesamtschule stellen wir Hennef jetzt neu auf und sichern die Vielfalt der Bildungsabschlüsse ebenso wie das sehr hohe Schulniveau in unserer Stadt."

Wie die Neugründung abläuft, was sie für die Schullandschaft in Hennef konkret bedeutet - ein Überblick:

Warum eine zweite Gesamtschule?

Die Gesamtschule Meiersheide musste in der Vergangenheit regelmäßig Schüler ablehnen - nach Angaben der Stadt waren es Jahr für Jahr mehr als 180 Kinder, die leer ausgingen. Bürgermeister Pipke führt das auf das geänderte Wahlverhalten der Eltern zurück, das überall zu beobachten ist. "Unserer Einschätzung nach, und die wird auch vom Schulgutachter Detlev Garbe geteilt, wollen Eltern für ihre Kinder die Option Abitur offen halten", sagt der Verwaltungschef. "Damit verschiebt sich das Gewicht hin zu Schulen mit Sekundarschule II."

Das bekommen Haupt- und Realschule zu spüren: Dort sinken die Anmeldezahlen laut Stadt kontinuierlich, vor allem an der Hauptschule. Dort seien zum Schuljahr 2012/13 nur noch 38 Schüler angemeldet worden. Langfristig wäre die Hauptschule nach Prognosen der Stadt nur noch einzügig gewesen. Die Schulform befindet sich allgemein im Niedergang.

Wie verteilen sich die Gesamtschüler?

An der neuen Gesamtschule Hennef-West beginnen im Sommer 177 Schüler, wovon 157 aus Hennef und 20 aus der Umgebung kommen. Nach Angaben der Stadtverwaltung war die Zahl auswärtiger Anmeldungen früher deutlich höher. Die Gesamtschule Meiersheide nimmt 175 Schüler auf. Beim Aufnahmeverfahren gab es für die Eltern eine zusätzliche Option: Für den Fall, dass ihr Kind nicht an der Meiersheide unterkommt, konnten sie ankreuzen, dass es ersatzweise an der neuen Gesamtschule aufgenommen wird. Davon hätten zahlreiche Eltern Gebrauch gemacht, berichtete Sandro Klenner, Leiter der städtischen Schulverwaltung.

Was wird aus Haupt- und Realschule?

Sie nehmen ab Sommer keine Schüler mehr auf, sondern laufen Jahr für Jahr aus. "Die Kinder, die jetzt an der Schule sind, können noch ganz regulär ihre Abschlüsse machen", so Stadtsprecher Dominique Müller-Grote. Damit schrumpfen beide Schulen in den kommenden Jahren, bis sie schließlich 2018 aufgegeben werden. Oliver Moritz, Sprecher der Bezirksregierung Köln: "Es wird ein geregelter Betrieb gewährleistet sein." Frei werdendes Lehrpersonal werde abgezogen und anderweitig eingesetzt. Nach dem Auslaufen von Haupt- und Realschule gibt es in Hennef an städtischen weiterführenden Schulen nur noch das Gymnasium und zwei Gesamtschulen.

Wo wird die neue Gesamtschule untergebracht?

Die Gesamtschule Hennef-West wird auf zwei Standorte verteilt. Die Fünftklässler starten im Sommer auf dem Gelände der Hauptschule an der Wehrstraße. Dort werden in Zukunft die fünften bis siebten Klassen untergebracht. Ab der Jahrgangsstufe acht werden die Schüler künftig am Standort der Kopernikus-Realschule an der Fritz-Jacobi-Straße unterrichtet.

Wer übernimmt die Leitung der Gesamtschule?

Eine komplexe Angelegenheit, die durch das NRW-Schulgesetz genau geregelt wird. Zuständig für personelle Fragen ist die Bezirksregierung Köln. Für das Aufnahmeverfahren hatte sie Ralph Kuhn (Leiter der Gesamtschule Rodenkirchen) und Alfred Scholemann (Leiter der Realschule Hennef) beauftragt. Deren Job ist mit Ende des Verfahrens nun erledigt.

Als nächstes setzt die Bezirksregierung eine kommissarische Schulleitung ein, die den Aufbau der Schule betreut. "Wir führen nächste Woche ein Gespräch mit der Stadt als Schulträgerin", erklärte Sprecher Oliver Moritz. Voraussichtlich nach den Osterferien nehme die kommissarische Leitung ihre Arbeit auf.

Sie bleibt aber nur bis zum Beginn des Schuljahres im Amt. Moritz: "Es wird bis dahin eine ganz normale Ausschreibung der Stelle geben. Auch die kommissarische Leitung kann sich dafür bewerben." Bevor die reguläre Schulleitung ihren Dienst antreten kann, muss sich zum Schuljahresbeginn erst einmal die neue Schulkonferenz konstituieren.

 

Artikel vom 23.02.2013

Generalanzeiger Bonn: Hennefs Schullandschaft ist im Wandel

Hennef

Zweite Gesamtschule kann starten

pd

HENNEF. Hennef hat die nötigen Anmeldezahlen und bekommt eine zweite Gesamtschule. Das teilte die Stadt mit. Neben der bestehenden Gesamtschule Meiersheide wird damit zum kommenden Schuljahr auch die Gesamtschule Hennef-West an den Start gehen können.

Nach dem NRW-Schulgesetz benötigt die Stadt dafür 100 Anmeldungen von Schülern mit Wohnsitz Hennef. Diese Voraussetzung ist erfüllt. Weil das Anmeldeverfahren aber noch diese Woche läuft, gab die Stadt noch keine konkreten Zahlen bekannt.

Auch sonst muss die Stadt als Schulträger noch einiges koordinieren: "Da die Eltern auf dem Anmeldebogen ihr Kind alternativ auch für die zweite Gesamtschule anmelden konnten, sofern die erste Wahl nicht erfüllt werden kann, müssen alle Anmeldungen nunmehr gesichtet werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Eltern, die bereits die Erklärung, dass sie im Falle einer Absage an der Gesamtschule Meiersheide mit einer Anmeldung an der Gesamtschule Hennef-West einverstanden sind, unterzeichnet haben, müssen ihr Kind nicht erneut anmelden." Vielmehr sollten jene Eltern, die ihr Kind bislang an keiner Schule angemeldet haben, oder die bereits eine Absage anderer Schulen bekommen haben, die letzten Tage des Anmeldeverfahrens nutzen.

Für die neue Gesamtschule Hennef-West können noch am heutigen Dienstag von 15 bis 16 Uhr, am Mittwoch von 14 bis 18 Uhr sowie am Donnerstag von 14 bis 16 Uhr Schüler angemeldet werden (Wehrstraße 80, Gebäude E). Für das Anmeldeverfahren sind von der Bezirksregierung Köln Ralph Kuhn (Leiter Gesamtschule Rodenkirchen) und Alfred Scholemann (Kopernikus-Realschule) eingesetzt.

 

Artikel vom 19.02.2013

Generalanzeiger Bonn: Zweite Gesamtschule kann starten

Schullandschaft

Zweite Gesamtschule ist gesichert

Von Ralf Rohrmoser-von Glasow

Sowohl für die bestehende Gesamtschule Meiersheide als auch die zu gründende Gesamtschule Hennef-West liegen genug Anmeldungen vor. Jetzt müssen alle Anmeldungen gesichtet werden und die Aufnahmen koordiniert werden.

Hennef. Das Anmeldeverfahren für die bestehende Gesamtschule Meiersheide und die zu gründende Gesamtschule Hennef-West ist gelaufen. Die Neugründung erscheint demnach gesichert: Insgesamt liegen jetzt nach Angaben der Stadt genug Anmeldungen für beide Einrichtungen vor. Genaue Zahlen gibt es noch nicht. Denn die Eltern konnten auf dem Anmeldebogen ihr Kind alternativ auch für die zweite Gesamtschule anmelden, sofern der erste Wunsch nicht erfüllt werden kann.

Jetzt müssen alle Anmeldungen gesichtet werden und die Aufnahmen koordiniert werden. Erst nach Abschluss dieses Verfahrens sind die konkreten Anmeldezahlen verfügbar. Das wird aber noch bis zum Ende der kommenden Woche dauern, bis zum 21. Februar können für Hennef-West noch weitere Anmeldungen eingereicht werden. Eltern, die bereits erklärt haben, dass sie im Falle einer Absage an der Meiersheide mit einer Aufnahme an der anderen Gesamtschule einverstanden sind, müssen nicht mehr aktiv werden.

Eltern allerdings, die ihr Kind bislang noch an keiner Schule angemeldet haben oder Absagen erhalten haben, sollten die verlängerte Frist nutzen. Möglichkeit zur Antragstellung gibt es am 18. und 19. Februar von 15 bis 16 Uhr, am 20. Februar von 14 bis 18 Uhr sowie am 21. Februar von 14 bis 16 Uhr im Gebäude E der Hauptschule an der Wehrstraße 80. Plätze werden am 22. Februar verteilt. Weitere Informationen gibt es beim Sekretariat der Gesamtschule Hennef-West bei Marita Lindlar und Hannelore Seidel.

 

Artikel vom 18.02.2013

Rhein-Sieg-Anzeiger: Zweite Gesamtschule ist gesichert

Gesamtschule Hennef

Renovierung der künftigen Räume soll 370.000 Euro kosten

Von Ingo Eisner

HENNEF. "Der bauliche Zustand der Hauptschule ist wirklich gut. Viel muss nicht gemacht werden", sagte Michael Herkenrath von der Planungsgruppe Zacharias. Herkenrath präsentierte am Dienstagabend dem Hennefer Bauausschuss die Entwürfe für die bevorstehenden Renovierungsarbeiten an der Hauptschule Wehrstraße, die ab dem neuen Schuljahr 2013/2014 zur Gesamtschule Hennef West wird.

Seit Montag läuft das Anmeldeverfahren für die künftige zweite Gesamtschule sowie für die Gesamtschule Meiersheide. In der bisherigen Hauptschule und künftigen Gesamtschule an der Wehrstraße sollen bis zum Ende der Sommerferien die Räume für die künftigen Fünftklässler sowie eine Mensa renoviert werden.

Bereits im Mai soll die Mensa entstehen, dann sollen auch die sanitären Anlagen saniert werden. "Den neuen Anstrich erhalten die Räume während der Sommerferien", sagte Herkenrath. 300.000 Euro werden die Umbaumaßnahmen voraussichtlich kosten, 70.000 werden zusätzlich für Küchengeräte veranschlagt.

Die Renovierung beginnt im Gebäude E, damit nach den Sommerferien dort der Unterricht beginnen kann. Im Gebäude A werden ein Computerraum, Büros für die Schulleitung und der Mensabereich eingerichtet. Die neu eingerichtete Gesamtschule nutzt verschiedene Fachräume, das Lehrerzimmer und das Sekretariat gemeinsam mit der Hauptschule.

Zum Schuljahresbeginn 2014/2015 werden dann die benötigten Räume für die Jahrgangsstufe sechs fertiggestellt, zum Schuljahresbeginn 2015/2016 kommen die Räume für die Siebtklässler an die Reihe. Je nach Bedarf sollen weitere Räume zur Verfügung gestellt werden.

Der Ausschuss stimmte dem vorgestellten Entwurf zu. Allerdings wollten die Politiker nach den Erfahrungen mit der Kostensteigerung beim Bauhof auch wissen, ob es bei den geschätzten Kosten bleibt. Matthias Ecke (Grüne) wollte die Aussage, die veranschlagten 370 000 Euro deckten alles ab, im Sitzungsprotokoll festgehalten wissen.

 

Artikel vom 08.02.2013

Generalanzeiger Bonn: Gesamtschule Hennef - Renovierung...

Stadt informierte rund 150 interessierte Eltern

Von Michael Lehnberg

HENNEF. So kann es gehen: reibungslos, einhellig und effektiv. Die geplante zweite Gesamtschule für Hennef führt nicht zum Dauerstreit wie etwa in Königswinter. Sie ist von allen gewollt, seien es die weiterführenden Schulen, die Politik und vor allem die Familien mit Kindern.