Eine Schule macht sich auf den Weg

Gesamtschule Hennef-West

Die Vorbereitungen für die Aufnahme des Schulbetriebes in der neuen Gesamtschule Hennef-West nach den Sommerferien laufen auf Hochtouren! Bürgermeister Klaus Pipke, Schulleiter Alfred Scholemann und der Erste Beigeordnete Stefan Hanraths sowie Vertreter des Hennefer Amtes für Schule und Bildungskoordination und der Gebäudewirtschaft haben kürzlich vor Ort über den aktuellen Stand des Schulaufbaus informiert.

 

Schulleitung und Sekretariat

Bereits im März hatte die Bezirksregierung Köln den bisherigen Leiter der Hennefer Kopernikus-Realschule Alfred Scholemann zum kommissarischen Leiter der neuen Gesamtschule Hennef-West bestellt. „Scholemann war unser Wunschkandidat“, so Bürgermeister Klaus Pipke. „Und in den letzten drei Monaten hat sich gezeigt, dass er genau die richtige Wahl war. Er leistet vor Ort gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Anja Schwaim und in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Schule und Bildungskoordination hervorragende Arbeit.“ Scholemann war seit August 2011 Leiter der Kopernikus-Realschule „Die Zusammenarbeit im Schulleitungsteam ist äußerst effektiv, die ersten Treffen und Gespräche mit den zukünftigen Kolleginnen und Kollegen waren hochmotivierend und machen Lust auf mehr“, so Scholemann. „Besonders begeistert sind wir vom außergewöhnlichen Engagement der Eltern, die bereits zu diesem frühen Zeitpunkt einen Förderverein gegründet haben und uns in jeglicher Hinsicht unterstützen. Darüber hinaus erhalten wir vom Schulträger, der Stadt Hennef in hervorragender Weise jede Unterstützung, die eine moderne neu gegründete Schule benötigt. Sowohl die Umbaumaßnahmen in den bestehenden Schulgebäuden als auch die mediale Ausstattung, die von der Stadt Hennef für unsere Schule zur Verfügung gestellt wird - interaktive Whiteboards, Laptops, iPads - wird sicherstellen, dass Unterricht auf einem Niveau erteilt werden kann, dass den aktuellen bildungspolitischen Standards entspricht.“

Das Schulleitungsteam der neuen Gesamtschule wird tatkräftig unterstützt von den beiden Sekretärinnen Marita Lindlar und Hannelore Seidel und dem Hausmeister Robert Körner.

 

Schülerzahl, Klassenräume und Bauarbeiten

Die Gesamtschule Hennef-West startet mit dem neuen Schuljahr am 5. September mit 175 Schülerinnen und Schülern in sechs Klassen. Die Klassenräume befinden sich im Gebäude E der Hauptschule, das komplett von der Gesamtschule belegt wird. Pausenhof wird der Hof zwischen den Gebäuden D und E, hinter Gebäude E wird bis August außerdem ein Kleinspielfeld eingerichtet.

Die neue Mensa mit Küche und Speiseraum wird im Foyer und einem Klassenraum vor der Aula der Hauptschule eingerichtet. Für den Betrieb der Gesamtschule müssen in den bestehenden Gebäuden Umbaumaßnahmen durchgeführt werden. So müssen während der Sommerferien die Räume in Gebäude E renoviert werden. Für die Mensa muss ein Klassenraumes zur Ausgabe- und Spülküche umgebaut sowie die Toilettenanlage saniert werden. Diese Arbeiten laufen bereits. Hierfür wendet die Stadt Bau- und Planungskosten in Höhe von rund 300.000 Euro auf. Die Ausgabe- und Spülküche selbst kostet in Planung und Bau inklusive Abluftanlage und Fettabscheider rund 220.000 Euro. Die Gesamtkosten summieren sich so auf rund 520.000 Euro. Zusätzlich verlegt die Stadt die Spülstraße und einen Kombidämpfer der Mensa des Gymnasiums zur neuen Mensa an der Wehstraße. Im Gymnasium werden im Gegenzug eine größere Spülstraße und ein Doppelkombidämpfer eingebaut. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

In den kommenden Jahren sollen auch die Klassen 6 und 7 in den Gebäuden der bisherigen Hauptschule angesiedelt werden. Die weiteren Jahrgangsstufen werden später am Standort der heutigen Realschule eingerichtet.

 

„Attraktiver Lern- und Lebensraum“

Neben den baulichen Vorbereitungen macht sich die Schule vor allem auch pädagogisch „auf den Weg“. So erarbeitet die Schulleitung mit den Kolleginnen und Kollegen zurzeit ein Stundenplankonzept mit einem vielfältigen und attraktiven AG-Bereich (Arbeitsgemeinschaften): „Um unsere Schule als einen attraktiven Lern- und Lebensraum zu gestalten“, so Schulleiter Scholemann, „denken wir derzeit über verschiedene Konzeptionen des Unterrichtsalltags nach: sanfter Einstieg, Rhythmisierung des Unterrichtstages, Pausengestaltung. Durch die Doppelbestzung in der Klassenleitung sehen wir die große Chance in der Betreuung und Förderung aller Schülerinnen und Schüler. Bei der Wahl der Lehrbücher legen wir größten Wert auf differenzierende und schülermotivierende Ansätze, entsprechend haben wir die Lehrbuchauswahl getroffen. Für die Zukunft sind überdies bilinguale Lerngruppen geplant.“

Im Rahmen der ersten Vorbereitungstreffen konnte die Schulleitung außerdem bereits die drei Sonderpädagogen und die für die Schule zuständige Sozialpädagogin kennenlernen. Scholemann: „Ich freue mich, dass unsere Schule so vielfätige Unterstützung erfährt, da im Rahmen der inklusiven Beschulung gängige Konzepte der Unterrichtsgestaltung ergänzt und verändert werden müssen.“

Bürgermeister Pipke zeigte sich mehr als zufrieden mit der neuen Hennefer Schule: „Hennef hatte immer eine hervorragende Schullandschaft mit erstklassigen und engagierten Pädagoginnen und Pädagogen. Die Gesamtschule Hennef-West setzt diesen Weg fort. Von dieser Schule und ihren zukünftigen Schülerinnen und Schülern werden wir noch viel Gutes hören, da bin ich ganz sicher!“

 

Der Förderverein

Am 17. Juni gründete sich der „Verein der Freunde und Förderer der Gesamtschule Hennef-West“. 22 Eltern nahmen an der Versammlung teil. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Als Erste Vorsitzende wurde Michaela Muscheid gewählt, ihre Steilvertreterin ist Sandra Peek, die Schatzmeisterin Ulrike Bartolomaeus, die Schriftführung übernimmt Ramona Rieck und der Vorstand wird verstärkt durch die Beisitzer Norbert Beilinghausen, Martina Christoffel und Tanja Narres.

 

 

Artikel vom 28.06.2013

Stadtecho Hennef

Gesamtschüler lernen zum Teil auf Englisch

Bilingualer Unterricht wird ein Schwerpunkt
Bau einer Mensa mit Ausgabekuche im Gange

Von Klaus Heuschötter

Hennef. Formalistneue Gesamtschule Hennef-West siebenzügig. Doch trotz verlängerter Fristen wurden letztlich „nur“ 175 Schüler angemeldet. Somit geht die Schule nach den Sommerferien mit sechs Parallelklassen im fünften Jahrgang an den Start.

Bereits im Gange sind die Umbauarbeiten an der auslaufenden Hauptschule in der Wehrstraße. Dort werden künftig die 5., 6. und 7. Gesamtschulklassen unterrichtet. Ab der 8. Klasse geht es für die Gesamtschüler im Gebäude der ebenfalls auslaufenden Realschule an der Fritz-Jacobi-Straße weiter.

An drei Tagen in der Woche findet auch am Nachmittag Unterricht statt. Deshalb wird jetzt an der Wehrstraße ein Klassenzimmer zu einer Ausgabeküche mit Kombidämpfer und Spülstraße umfunktioniert (Gesamtkosten rund 520 000 Euro). In zwei Schichten können später über 300 Essen ausgegeben werden. Das Essen kommt in Thermobehältern aus der Küche des Gymnasiums, wo frisch gekocht wird. Überhaupt verspricht sich Alfred Scholemann, gleichzeitig Leiter der Kopernikus-Realschule und der neuen Gesamtschule, Synergieeffekte durch Kooperationen mit dem Gymnasium.

Auch die Hauptschüler können von der Mensa profitieren, in den Pausen ist der Verkauf belegter Brötchen geplant. Bis Ende August seien die Umbauten, zu denen die Einrichtung eines Lehrerzirnmers sowie des Schulleiterbüros für Scholemann und dessen Steilvertreterin Anja Schwalm im ehemaligen Textilraum gehören, fertig, versicherte Architekt Michael Herkenrath von der Sankt Augustiner Planungsgruppe Zacharias.

Besonderes Merkmal der Gesamtschule wird ein bilinguales Angebot sein. Für einen Teil der Schüler soll zuerst Geseilschaftsiehre (Erdkunde, Politik und Geschichte) in englischer Sprache unterrichtet werden. Nach und nach kommen dann weitere Fächer mit Unterrichtssprache Englisch hinzu. Eine weitere Besonderheit ist, dass es keine Klassenlehrer sondern zweiköpfige Klassenleiterteams gibt. 14 Personen umfasst der Start-Lehrkörper inklusive Leitung und drei Sonderpädagogen. Im Sekretariat sitzen Marita Lindlar und Hannelore Seidel, der Hausmeister heißt Robert Krömer.

Sehr zufrieden ist Scholemann auch mit der Sachausstattung, zu der Whiteboards und Computertechnik nebst WLAN zählen. Neu angelegt wird ein Kleinspielfeld auf dem Schulgelände.

Förderverein

Am morgigen Freitag beginnt um 16 Uhr in der Schule an der Wehrstraße ein Kennenlernfest für die künftigen Gesamtschüler und deren Eltern. Gestaltet wird. der Nachmittag von den Lehrern und dem Mitte des Monats geg ründeten Förderverein.

„Die Eltern gehen wirklich engagiert zur Sache“, freut sich Schulleiter Alfred Scholemann über deren Engagement.

22 Vater und Mütter haben an der Gründungsversammlung des Fördervereins teilgenommen. Zur Vorsitzenden wurde Michaela Muscheid gewählt. Ihre Steilvertreterin ist Sandra Peek, Schatzmeisterin Ulrike Bartolomaeus und Schriftführerin Ramona Rieck. Beisitzer im Vorstand sind Norbert Bellinghausen, Martina Christoffel und Tanja Narres.

 

Artikel vom 27.06.2013

Rhein-Sieg-Rundschau

Bald ist es soweit: Gesamtschule Hennef West

Hennef (ew). Hennefs Schullandschaft verändert sich rasant: die Vorbereitungen für die neue Gesamtschule laufen auf Hochtoren. Schon am 28. Juni gibt es ein großes Kennenlernfest mit Schülern und Eltern, organisiert von den Lehrern und dem jetzt schon aktiven Förderverein. Vor Ort informierten jetzt Bürgermeister Klaus Pipke, der zukünftige Schulleiter Alfred Scholemann, sowie Vertreter des Hennefer Schulamtes und der Gebäudewirtschaft über den aktuellen Stand des Schulaufbaus.

 

Artikel vom 26.06.2013

Extra-Blatt Hennef

Schule startet mit einem Fest

UNTERRICHT 175 Kinder besuchen ab August die neue Gesamtschule - Planung vor Abschluss

von Ralf Rohrmoser-von Glasow

HENNEF. Mit großen Schritten voran geht es beim Aufbau der neuen Gesamtschule Hennef-West. Schulleiter Alfred Scholemann hat sein Team für die sechs Klassen der Jahrgangsstufe 5 weitgehend zusammen, zwei Bewerbungsverfahren stehen vor dem Abschluss. 175 Schüler fangen im August an. Die Stadt hatte das Anmeldeverfahren erneut geöffnet, nachdem einige Eltern ihre Kinder noch nicht eingeschrieben hatten. Fünf nahmen das Angebot an. Zunächst war ein siebter Zug in der Diskussion, die Bezirksregierung hatte ihn genehmigt. Doch es wird wohl bei der Sechszügigkeit bleiben.

Scholemann hat zuvor bereits die Kopernikus-Realschule geleitet. „Er war unser Wunschkandidat“, sagte Bürgermeister Klaus Pipke. „Und in den vergangenen drei Monaten hat sich gezeigt, dass er genau die richtige Wahl war.“ Gemeinsam mit seiner Stelivertreterin Anja Schwalm koordiniert Scholemann den Schulaufbau, während er gleichzeitig das Auslaufen der Realschule begleitet. Das Amt für Schule und Bildungskoordination arbeitet eng mit dem Führungsduo zusammen.

Im Gebäude „E“ der Gemeinschaftshauptschule sind die Klassenräume und die Lehrküche, die Fachräume für Musik und Naturwissenschaften sowie ein Raum für Sonderpädagogen vorgesehen. Denn von Beginn an ist Inklusion ein Thema. Zwischen den Gebäuden „D“ und „E“ ist der Schulhof für die Gesamtschüler geplant. Neben der Sporthalle soll noch ein Kleinspielfeld entstehen — mit fest gesetzten Nutzungszeiten, um die Anwohner nicht über Gebühr zu belasten. Zur Ausstattung gehören interaktive White Boards, Laptops und iPads zum Einsatz. Scholemann dankte der Stadt ausdrücklich für die Unterstützung. In den kommenden Jahren werden auch die Klassen 6 und 7 in die Gebäude der Hauptschule einziehen, ab der achten Klassen ist die heutige Realschule Standort der neuen Gesamtschule. Die Nähe zum Gymnasium soll Synergieeffekte bei der Oberstufe ermöglichen.

Die neue Mensa mit Küche und Speiseraum entsteht dieser Tage im Foyer und einem Klassenraum vor der Aula der Hauptschule. Außerdem werden die Toiletten saniert. Rund 300 000 Euro investiert die Stadt an dieser Stelle. Die Ausgabe- und Spülküche schlägt noch einmal mit 220 000 Euro zu Buche. Eine Spülstraße und ein Kombidämpfer kommen vom Gymnasium, däs dafür einen größere Spülstraße und einen Doppelkombidämpfer bekommt. Das kostet weitere 70 000 Euro.

Pädagogisch ist das Team schon auf dem Weg. Die Klassenleitung wird doppelt besetzt, um Schüler möglichst effektiv betreuen zu können. Das Stundenplan-Konzept sieht vielfältige und attraktive Arbeitsgemeinschaften vor. Zu den angedachten Schwerpunkten gehören bilinguale Angebote sowie „Darstellen und Gestalten“. Das Engagement der Eltern lobt Scholemann, der Förderverein habe sich schon gegründet. Michaela Muscheid ist die erste Erste Vorsitzende. Am Freitag, 28. Juni, steht von 16 bis 18 Uhr ein Kennenlernfest auf der Agenda — für Schüler, Eltern und Lehrer gleichermaßen. Das Kollegium und der Förderverein gestalten es gemeinsam.

 

Artikel vom 25.06.2013

Kölner-Stadt-Anzeiger

Gesamtschule Hennef-West

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Von Ingo Eisner

HENNEF. Die Räume werden gerade renoviert, die Mensa wird eingerichtet, das Lehrerkollegium ist mit 14 Pädagogen fast vollständig. Alfred Scholemann ist von der Bezirksregierung als neuer Leiter bereits bestimmt, und der Förderverein, der sich nun gegründet hat, verfügt bereits über einen Vorstand und eine Satzung. Die Rede ist von der neuen Gesamtschule Hennef-West, deren Inbetriebnahme kurz bevor steht.

Das Haus E der Hauptschule wird die Heimat der neuen städtischen Gesamtschule. Die Vorbereitungen dazu laufen seit Wochen auf Hochtouren. Und so einmütig, wie die Gründung der Schule von Verwaltung und Politik im vergangenen Jahr in die Wege geleitet wurde, so reibungslos scheint auch der Start zu werden.

"Von dieser Schule und ihren zukünftigen Schülerinnen und Schülern werden wir noch viel Gutes hören, da bin ich ganz sicher", sagte Bürgermeister Klaus Pipke. Zusammen mit dem künftigen Schulleiter Alfred Scholemann, dem Jugenddezernenten Stefan Hanraths, dem Architekten Michael Herkenrath, der Schulamtsleiterin Eleonore Joerdell, Sandro Klenner vom Schulamt und Ulrich Röddel, Leiter der Gebäude-Wirtschaft, verschaffte sich Pipke einen Eindruck von den geplanten Umbaumaßnahmen. Er zeigte sich nicht nur zufrieden mit der Schule, sondern auch mit ihrem künftigen Leiter. "Scholemann war unser Wunschkandidat und es zeigt sich, dass er genau die richtige Wahl war. Er leistet zusammen mit seiner Stellvertreterin Anja Schwalm hervorragende Arbeit." Scholemann gab das Lob an Pipke zurück und stellte die gute Unterstützung der Stadt als Schulträger heraus.

Ab 1. August ist Scholemann ganz offiziell Schulleiter der neuen Gesamtschule. Bis dahin soll jemand gefunden sein, der nach Scholemann nahtlos die Leitung der Realschule Hennef übernimmt. Apropos Realschule: Pipke betonte bei aller Freude über die reibungslose Gründung, dass er schon "ordentlich daran zu kauen gehabt hätte", dass die Real- und Hauptschule dafür auslaufen müssten. "Das ist uns wirklich nicht leicht gefallen, vor allem bei dem guten Ruf, den die Realschule genießt. Deshalb wollen wir auch alles tun, dass beide Schulen vernünftig auslaufen", sagte Pipke.

Die neue Gesamtschule, die mit dem neuen Schuljahr am 5. September an den Start geht, wird mit 175 Schülern wahrscheinlich sechszügig beginnen. "Wir haben die Tore lange offen gehalten. Bisher geht die Bezirksregierung noch von einer Siebenzügigkeit aus, aber da auch viele Kinder umgezogen sind und andere Schulen besuchen werden, bleibt es wahrscheinlich bei der Sechszügigkeit", sagte Stefan Hanraths.

Die Schule soll ein attraktiver Lern- und Lebensraum werden, für den derzeit die baulichen Vorbereitungen laufen. Während der Sommerferien werden Räume umgebaut. Die Mensa mit Küche inklusive Abluftanlage, Fettabschneider und Speiseraum wird im Foyer und einem ehemaligen Klassenraum eingerichtet. Auch wird die Toilettenanlage saniert.

Insgesamt muss die Stadt für diese Maßnahmen 520.000 Euro investieren. Zudem wird die bisherige Spülstraße des Gymnasiums in die neue Gesamtschule verlegt. Das Gymnasium erhält im Gegenzug eine neue, größere Spülstraße, die mit 70.000 Euro fürs Stadtsäckel zu Buche schlägt.

Bilinguale Lerngruppen mit dem Fokus auf Englisch sollen die künftigen pädagogischen Schwerpunkte der Schule sein. Mit einer Doppelbesetzung bei der Klassenleitung sollen die Schüler besser betreut und gefördert werden. Für den inklusiven Unterricht konnte Scholemann bereits drei Sonderpädagogen und eine Sozialpädagogin im Team begrüßen. Am 28. Juni können sich Eltern, Pädagogen und Kinder bei einem Kennenlern-Nachmittag ab 16 Uhr gegenseitig beschnuppern.

 

Artikel vom 22.06.2013

Generalanzeiger Bonn: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Neugründung

Förderverein für die Gesamtschule West

Hennef Insgesamt 22 Eltern haben an der Gründungsversammlung für den „Verein der Freunde und Förderer der Gesamtschule Hennef-West“ teilgenommen. Der Vorstand setzt sich aus der 1. Vorsitzenden Michaela Muscheid, ihrer Steilvertreterin Sandra Peek, Schatzmeisterin Ulrike Bartolomaeus, Schriftführerin Ramona Rieck und den Beisitzern Norbert Bellinghausen, Martina Christoffel und Tanja Narres zusammen.

 

Artikel vom 26.05.2013

Extra-Blatt Hennef

Zweite Gesamtschule in Hennef

Die Entscheidung entspricht dem Elternwillen

Seit Jahren schon zeigen die hohen Anmeldezahlen an• der Gesamtschule Meiersheide die Tendenzwende im Schulwesen: Eltern wollen möglichst lange die Option „Abitur“ für ihre Kinder offen lassen. Somit verschiebt sich die Nachfrage nach Schulen, die die Sekundarstufe II anbieten.

Dies hat zur Folge, dass die Hauptschule und die Realschule in Hennef sinkende Schülerzahlen zu vermerken haben.

„Diese verschiedenen Faktoren zeigen uns ganz klar die Notwendigkeit der Einführung einer zweiten Gesamtschule in Hennef“, so die Schulausschussvorsitzende Hedi Roos-Schumacher.

Seit einem Jahr geht es nun aktiv mit der Errichtung der neuen Gesamtschule Hennef-West voran: Zur im Verfahren vorgeschriebenen Elterninformation kamen nahezu 500 Eltern, verbindliches Eltern Interesse wurde von über 100 Eltern signalisiert, am 1. Oktober 2012 hat der Stadtrat die Errichtung der Gesamtschule Hennef-West beschlossen.

Die Genehmigung der Bezirksregierung Köln lieferte den offiziellen Startschuss für den Beginn der Schule zum Schuljahr 2013/2014.

Die Gesamtschule Hennef-West wird dann die Jahrgangsstufe 5 mindestens chszügig beginnen.

Realschule und Hauptschule werden derzeit von der Stadt räumlich für die neue Aufgabe vorbereitet. Kinder, die bereits heute die Hauptschule oder die Realschule besuchen, werden den Schulbesuch wie bisher am selben Ort fortführen und beenden. Es gibt keine Schulwechsel. Ebenso beenden diese Schülerinnen und Schüler mit dem bereits gewählten Schulabschluss.

Mit der Einführung der neuen Gesamtschule wird in Hennef eine dritte Oberstufe eingeführt. Auch hierfür zeigt sich ein deutlicher Bedarf: Die Oberstufe der Gesamtschule Meiersheide musste für das kommende Schuljahr 86 Schülerinnen und Schüler ablehnen, die des Städtischen Gymnasiums sieben Schülerinnen und Schüler. Das Schulgutachten der Stadt sagt aus, dass die dritte Oberstufe in ihrem ersten Jahr 2019 in Klasse II rund 50 Schülerinnen und Schüler hätte.

Neue Einstiegsmöglichkeit in der 7. Klasse

„Eine weitere Öffnung der Gesamtschule ist uns für die siebte Klasse wichtig. Erfahrungswerte zeigen, dass mehrere Schülerinnen und Schüler nach der sechsten Klasse Gymnasium in die Gesamtschule wechseln. Dafür brauchen wir eine siebte Eingangsklasse. Ansonsten sind die Klassenstärken mit über 30 Kindern vorprogrammiert. Das halten wir nicht für sinnvoll“, so Bernhard Schmitz und Hedi Roos-Schumacher.

 

Artikel vom 24.05.2013

Stadtecho Hennef