Kunstausstellung der Hennefer Schulen im Rathaus

Der blaue Planet im Fokus der Kunst

Von Ingo Eisner

Schüler der Hennefer Schulen präsentieren im Rathausfoyer ihre beachtenswerten Arbeiten

HENNEF. Der Planet Erde als blauer Ball, darüber ein Kochtopf, aus dem ein kleines Kind herausschaut. Diese kunstvolle, gesellschaftskritische Darstellung zum Thema "Erderwärmung" ist Teil der jährlichen Hennefer Schul-Ausstellung im Rathausfoyer, die Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete.

In diesem Jahr hatte die Gesamtschule Meiersheide, namentlich die Kunstlehrerin Ulrike Biermann, die Organisation übernommen. "Es bedarf schon ein paar Monate Vorlauf, um eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen", sagte Biermann. Bei den gesellschaftskritischen Arbeiten wie der "Erderwärmung", aber auch einem Kunstwerk, das die permanente Erreichbarkeit der Menschen in einer multimedialen Welt auf die Schippe nimmt, hatte Ulrike Biermann, die auch Künstlerin ist, selbst Hand angelegt und den Schülern geholfen. Andere Arbeiten, so ein großformatiges farbenfrohes Bild, dass nun über dem Foyer hängt, haben die Schüler der Gesamtschule Meiersheide ganz allein gefertigt.

Außer der Realschule und der Schirrmannschule nahmen in diesem Jahr wieder sämtliche Hennefer Schulen die Einladung an, kreative Arbeiten für diese Ausstellung zu liefern. Mit interessanten Collagen näherten sich beispielsweise die Schüler der Gesamtschule Hennef- West der Flüchtlingsthematik. Beachtenswert sind auch die Arbeiten der Hauptschüler, aber auch die der Gesamtschüler der Meiersheide, die als Grundlage ein kleines Bild oder nur den Ausschnitt eines Bildes erhielten, und daraus ein neues Kunstwerk schufen. "Aus der kleinen Vorgabe sind dann völlig eigenständige Arbeiten entstanden", sagte Ulrike Biermann. Hingucker war auch eine Gipsbüste, die schlicht und ergreifend mit dem Wort "Emotionen" betitelt war. Poppig und bunt, aber nicht minder kunstvoll gefertigt waren die Pop-up-Kunstwerke, die von den Schülern der Klasse 6e der Gesamtschule Hennef-West präsentiert wurden. Der Clou: Beim Aufklappen eines dieser Kunstwerke springt ein durch Falttechnik integriertes Element heraus und sorgt für einen räumlichen Effekt. Bis zum 3. Juni können die Kunstwerke im Hennefer Rathaus während der üblichen Öffnungszeiten noch angesehen werden.

 

Artikel vom 13.05.2016

Generalanzeiger Bonn

 

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