Presse

Hennef investiert bis Anfang 2019 rund 4,5 Millionen Euro in neuen Gebäudetrakt

VON RALF ROHRMOSER-VON GLASOW Hennef.

Und noch einmal greift die Stadt tief in die Tasche, um die Gesamtschule Hennef-West auszubauen. Wie die Anmeldezahlen ergeben haben und die Prognosen der kommenden Jahre sich darstellen, wird es notwendig sein, einen siebten Zug einzurichten. Die Bezirksregierung hat ihre Genehmigung dafür erteilt. Was jetzt noch fehlt, sind die Räume dafür. 

 

Die Gesamtschule soll siebenzügig werden

Die Stadtverwaltung will damit dem prognostizierten Bevölkerungszuwachs Rechnung tragen. Derzeit gibt es Probleme, für alle Kinder in der Stadt eine Schule zu finden.

Hennef ist nach wie vor eine wachsende Stadt. Der aktuellen Bevölkerungsprognose folgend wird laut Verwaltung auch der Bedarf an Schulplätzen bis 2030 ansteigen, so dass die Einrichtung eines siebten Zuges an der Gesamtschule (GS) Hennef-West dauerhaft sinnvoll sei. Am Mittwoch beschloss der Schulausschuss mehrheitlich die Umwandlung der GS Hennef-West in eine siebenzügige Gesamtschule. Die Verwaltung wird nun die Voraussetzungen dafür prüfen, zu denen auch bauliche Veränderungen gehört.

Richtfest der Gesamtschule: Rohbau ist fertig

Stadt Hennef investiert 9,1 Millionen Euro in die neue Schule.

Der Neubau nimmt Gestalt an. Das war gestern beim Richtfest für die neuen Gebäude der Gesamtschule Hennef-West deutlich zu sehen. Insgesamt 9,1 Millionen Euro investiert die Stadt in die Errichtung der zweiten Gesamtschule. Allein 1,1 Millionen Euro fließen dabei in bauliche Maßnahmen, die der Inklusion Rechnung tragen sollen. Bis April 2017 soll der Neubau komplett fertig sein.

Die Gründung einer zweiten städtischen Gesamtschule, die eine breite Zustimmung erfuhr, war bereits 2012 eingeleitet worden. Da sowohl die Hauptschule an der Wehrstraße, als auch die Kopernikus-Realschule an der Fritz-Jacobi-Straße auslaufen, waren die Standorte für die neue Gesamtschule relativ schnell gewählt. Seit drei Jahren läuft der Betrieb der Gesamtschule Hennef-West bereits für die Schüler der fünften bis siebten Klasse an der Wehrstraße.

Sonne, Longboards, Kids & Fun

Schülerinnen und Schüler üben sich in "Rollen & Gleiten"

 

 

(ul) "Fortbewegung auf Rädern und Rollen..." heißt es so schön im Curriculum für die Sekundarstufe I des Landes Nordrhein Westfalen und was bietet sich da heutzutage besser an als stylische Longboards, die bei den Kids aktuell ohnehin ganz hoch im Kurs stehen. Gesagt getan: am vergangenen Freitag machten sich morgens rund 55 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef-West gemeinsam mit Yasmin Tabari, Klassenlehrerin der 6a, sowie Karl Kampmann und Andreas Hammer, beide Klassenlehrer der 7f, auf den Weg zum Allner See und freuten sich auf einen sportlich spannenden Ausflug.

Ebenso war Sportlehrer Roland John trotz des freien Brückentages mit einer Handvoll Kids von der Hauptschule Hennef zum Allner See gekommen, damit auch seine Schützlinge mal das ein oder andere coole Board testen konnten. Was aber wäre "Rollen und Gleiten" ohne die dazugehörigen trendigen Sportgeräte und die brachten die Jungs von dem hier in Hennef ansässigen Boardhersteller JUCKER HAWAI'I mit. 2007 aus der Leidenschaft zweier Freunde für Sommer, Sonne und Surfen auf den unterschiedlichsten Boards dieser Welt gegründet, gibt es mittlerweile auch hier in Hennef unter dem hawaiianischen Label qualitativ hochwertige Holz- und Bambusboards, die stylisch designed die Kultur und Lebensphilosophie dieser traumhaft schönen Inselkette im Pazifik widerspiegeln. Mike Jucker und Bernhard "Barns" Bellinghausen lernten sich vor rund 20 Jahren kennen und entwickelten aus ihrer gemeinsamen Passion für alles, was man "riden" kann, eine erfolgreiche und faire Geschäftsidee. Und so gibt es hier in der Königstraße mittlerweile einen coolen Showroom, in dem es nicht nur Boards in den unterschiedlichsten Längen, sondern auch hippe Schuhe, T-Shirts, Caps und jegliches Zubehör für die Boards gibt. Und noch etwas gibt es von JUCKER HAWAI'I: das Projekt "Rollpause" für Schulen in NRW. Um auch Trendsportarten wie das Longboarden im schulischen Alltag zu integrieren und die Schulen hierbei zu unterstützen, bietet das Herstellerteam die Longboards den Schulen zu extrem günstigen Preisen an und was im vergangenen Jahr als Pilotprojekt mit dem Städtischen Gymnasium Hennef erfolgreich und mit viel Fun begann, soll in diesem Jahr auch mit anderen Schulen fortgeführt werden. Am vergangenen Freitag zauberten daher drei der fünf Mitarbeiter von JUCKER HAWAI'I, Dominik Raderschadt, Frederic Hensel und Chris Haakert, rund 25 Longboards und diverse Helme aus ihrem Van und gemeinsam machte man sich auf den Weg in Richtung Allner See. Am Ende des Horstmannsteges wurden dann für 1 1/2 Stunden die Zelte aufgeschlagen und getestet was das Board hergibt. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Könner oder Nichtkönner, rollten, schoben, cruisten und carvten die vielen Kids, während die Insider Tipps und Tricks verrieten, Hilfestellungen gaben und Fragen beantworteten. Wenn auch ohne Strand und Wellen in Sichtweite und Hawaii dann doch rund 12.000 km Luftlinie entfernt liegt, hatten Kids wie Erwachsene dennoch jede Menge Spaß und machten sich den Slogan von JUCKER HAWAI'I zu eigen: "Enjoy your ride!" - und das vielleicht auch schon bald auf dem Schulhof.

 

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Artikel vom 01.06.2016

Stadtecho Hennef

 

Schülerbeitrage von Deborah Bonert

Kunstausstellung der Hennefer Schulen im Rathaus

Der Planet Erde als blauer Ball, darüber ein Kochtopf, aus dem ein kleines Kind herausschaut. Diese kunstvolle, gesellschaftskritische Darstellung zum Thema "Erderwärmung" ist Teil der jährlichen Hennefer Schul-Ausstellung im Rathausfoyer, die Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete. In diesem Jahr hatte die Gesamtschule Meiersheide, namentlich die Kunstlehrerin Ulrike Biermann, die Organisation übernommen. "Es bedarf schon ein paar Monate Vorlauf, um eine solche Ausstellung auf die Beine zu stellen", sagte Biermann.

Eine Brücke verbindet Gesamtschule und Gymnasium in Hennef

Der Brückenschlag ist geschafft. Jetzt kann zusammenwachsen, was eigentlich zusammengehören soll.

Die Arbeiten für den Verbindungsgang zwischen dem neuen Anbau der Gesamtschule Hennef-West und dem Städtischen Gymnasium sind im vollen Gange. Erstmals sind die beiden Gebäude seit Beginn der Woche tatsächlich verbunden.

Der Stadtrat hatte, trotz klammer Kasse, diese Brücke mit beschlossen, als der Ausbau für die Gesamtschule beschlossen wurde. Immerhin waren das damals zusätzliche 270 000 Euro. Doch der pädagogische Ansatz gab schließlich den Ausschlag vor Sparzwängen. Denn schon beim Bau des Schulzentrums in den 70er-Jahren gab es die Campus-Idee.

Schüler als Agenten im Netz

Interaktives Präventionsprojekt „Offline“ zum Thema Cybermobbing

Kein Geringerer als Til Schweiger forderte die 7b der Gesamtschule Hennef-West zu einer Mission gegen einen international agierenden Verbrecherring auf. Als Commander Norton schickte er ihnen eine Videobotschaft. Und Spezial-Agent „Panda“ hatte er mitgeschickt, um die Schüler von der Außenwelt abzuschirmen.

Rund zwei Stunden dauerte das interaktive Präventionsprojekt „Offline“, an dem sich alle siebten Klassen beteiligen. Auf spielerische Weise müssen die Nachwuchsagenten im Netz Informationen zu einem aktuellen Fall von Cybermobbing zusammen suchen. Die Geschichte ist nahe dran an den Lebensrealitäten der Jugendlichen. Beim Abschlussgespräch in der Aula zeigte sich, dass mehrere Mädchen Erfahrungen damit gemacht haben. Andere waren Opfer von Sexting (aus Sex und Dating), sexualisierter Anmache von Erwachsenen.